Kategorie-Archiv: Musiker

Binoculers (Nadja Rüdebusch)

Binoculers aus Hamburg bietet zeitlosen Gegenwartsfolk von ganz nah dran, bis zur Vogelperspektive. Nadja Rüdebusch, Sängerin und Gitarristin der Hamburger Indie-Pop-Band EMMY MOLL spielt bei ihrem Soloprojekt mit unterschiedlichen Blickwinkeln der Melancholie. Die Lieder drängen sich nicht lautstark auf, sondern laden mit sanfter Zurückhaltung zum Verweilen ein. Persönliche Texte mit viel Raum zum Wiederfinden des eigenen Selbst werden getragen von ruhigen Melodien und einer Stimme, so sanft und rein, dass man sich ihrer bildhaften Sprache kaum entziehen kann. Von der Einsamkeit eines Piraten, bis zum Zirkus in den Wolken umspannen diese Stücke einen breiten Horizont. www.myspace.com/binoculers

K.C. McKanzie

K.C. McKanzie ist eine Songwriterin, wie es sie selten gibt. Fröhliche Melancholie, intensive Leichtigkeit – scheinbar unvereinbare Gegensätze verbindet K.C. McKanzie in ihrer Musik.
Sie spielt ihren ganz eigenen Stil aus Americana und Folk. Bittersüße Old-Time-Romantik paart sich mit einem zeitgemäßen Gefühl für erdige Rhythmen.
Auf ihrem 4. Album „DryLand“ betten K.C. McKanzie (voc, git, banjo) und ihr Mitmusiker Budi (bs, banjo, dr, p) eine Vielzahl von Melodien mittels einfacher akustischer Instrumentierung in eine unprätentiöse aber intensive Performance, hier und da ergänzt durch Cello oder Piano. Sehnsüchtig und klar führt K.C. McKanzies sanfte Stimme durch die sehr eindringlichen und leidenschaftlichen Texte über Liebe und Verzweiflung, Verlangen und Lust. Dazu nutzt sie die symbolische Kraft ausdrucksstarker, lyrischer Bilder, die sie in authentische Sprache verpackt. Ihre tiefgehende Poesie erzeugt auf der treibenden, fordernden Kraft der Musik eine zeitlose, intime Stimmung. Die Songs wirken befreit und sprühen vor Energie.
www.globalklang.de
www.kcmckanzie.com
www.veb-siegen.de

Philipp Süß (Köln)

Seine frischen, emotionalen Lieder sind mal laut und aggressiv, mal leise und voller Melancholie. Es offenbart sich in der Musik wie in den Texten ein Mensch, der gefallen will, aber auch einer, der stört, aufwühlt und provoziert. Damit bewegt sich Philipp Süß elegant im Spannungsfeld zwischen Punk und Pop, Anspruch und Eingängigkeit. In seinen Geschichten zeigt sich eine tiefe Sensibilität für die kleinen Dinge, aber auch der Mut mit klaren, harten Worten die großen Themen anzusprechen.

Im Sommer 2009 nahm er Herz, Geld und Zeit in beide Hände, um in monatelanger, schweißtreibender Arbeit zusammen mit dem Produzenten Florian Dreher sein erstes Studioalbum aufzunehmen. „Das Nebeneinander von Dingen“ heißt das gute Stück und beinhaltet die gesamte Bandbreite seines Schaffens. Unterstützt von einer ganzen Reihe namhafter Musiker an Geige, Fagott, Cajon, Akkordeon oder Kontrabass, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, ist eine überzeugende, trotz großem Abwechslungsreichtum geradlinige Platte entstanden.

In unzähligen Live-Shows zeigte Philipp Süß unter anderem an der Seite vom Hamburger Singer-/Songwriter-Helden Gisbert zu Knyphausen und der angesagten Bonner Indie-Rockband Voltaire, dass er über die Entertainerfähigkeiten verfügt, die es braucht, ein Publikum in seinen Bann zu ziehen. Entwaffnend ehrlich und anregend humorvoll präsentiert er seine Songs mit großem Einfühlungsvermögen und immenser Intensität.

www.philippsuess.de