Düsseldorf: Exil – Eine literarisch-musikalische Suche

16. Oktober 2010
20:00bis23:00

Einige Mitglieder des neu gegründeten Vereins Lama-Musik aus Düsseldorf und deren Freunde stellen ein Rezitationsprojekt auf die Beine.

Gelesen werden Texte aus dem deutschsprachigen Exil zwischen 1933 bis 1945. Lyrik und Prosa z. B. von: Mascha Kaleko, Ödön von Horwath, Maria Leitner oder Martin Gumpert.

Vorgetragen wird von mehreren Lesern, neben anderen macht der Düsseldorfer Kabarettist Frank Küster mit.

Den musikalischen Kontrapunkt bildet die Improvisationsband MÄÄR aus Köln/Essen/Olpe. Mit einer Unmenge an Instrumenten und Virtuosität
werden die vier Musiker ihre Art der Vertonung anbieten. Einen Bogen spannen zwischen den Textblöcken, Ruhepol oder Interpretationshilfe sein.

Neben dem Verlust von Familie, Sicherheit, „Heimat“ haben die Autorinnen und Autoren des deutschsprachigen Exils auch ihr Publikum und vielfach die Möglichkeit zu publizieren verloren. Die meisten konnten auch nach dem Krieg nicht mehr an die Erfolge der Weimarer Zeit anknüpfen.

Hier gibt es viel Vergessenes wiederzuentdecken und das Projekt „Exil“ möchte dabei helfen. Dies soll in einer Weise geschehen, die nicht nur inhaltlich, sondern auch von der Darbietung her spannend und ungewöhnlich ist.

Die Uraufführung ist am Samstag, 16. Oktober 2010, 20 Uhr im Kulturverein Damen+Herren, Oberbilker Allee 35 in 40215 Düsseldorf

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